Jene Nächte

Es sind jene Nächte,
kühl und klar in absoluter Stille,
in denen wir auf dem Rücken liegen und nach oben blicken,
und alles um uns herum vergessen
Es sind jene Nächte,
abgründig und lang andauernd,
in denen uns die Unendlichkeit des Alls,
noch unergründlicher erscheint
Es sind jene Nächte,
schwarz und Sinn bereichernd,
in denen wir nach den Sternen greifen und uns fragen,
wozu wir denn imstande sind
Es sind jene Nächte,
unergründlich und stark,
in denen wir uns grösser fühlen als wir sind,
imstande zu trotzen allem was da kommen mag
Es sind jene Nächte,
durchwirkt und undurchsichtig,
in denen wir infrage stellen,
warum alles so ist wie es die Zeit uns gab
Es sind jene Nächte,
unsicher und verwirrt erscheinen sie,
die uns darüber grübeln lassen was schon war,
und was noch alles kommen mag
Es sind jene Nächte,
verbracht einsam oder in Zweisamkeit,
in denen es entscheidend ist wer mit uns weilt,
wohin uns unsere Reise führt und wer uns dort begleitet,
ob wir weiterziehen oder  innehalten
Es sind jene Nächte,
so still und klar,
in denen wir eins sind mit Uns und dem was war,
doch jene Nächte – die sind rar

[UnKNowN]

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