Was Sie noch nicht über Telefonbücher wissen wollten

Heute erfahren Sie hier alle Dinge  über Telefonbücher die Ihnen noch nicht bekannt waren, und wie man mit deren Hilfe sowie 
u.a. mit Hitlers "Mein Kampf" die Welt etwas sicherer machen kann ! [Eine Untergrund Recherche von CosMemoric]

Wieso druckt die Menschheit noch Telefonbücher?

Scheinbar war es wieder so weit. Als ich heute nach Hause kam, fand ich eine ganze Ladung Telefonbücher in meiner Einfahrt. Selbst für meinen Humvee war dies ein unüberwindbares Hindernis. Also erstmal unter viel Gefluche den schweren Haufe Papier beiseite geräumt und während dessen über de Sinn des Lebens nachgedacht. Hatte sonst auch nichts Besseres zu tun. Dabei wuselten mir Fragen durch den Kopf wie beispielsweise die Folgenden:

  • Wieso bin ich hier und warum trink ich soviel Bier?
  • Warum muss ich so oft Fluchen und wieso ess ich soviel Kuchen?
  • Warum muss ich die alten Briefmarken meines Opas verticken und wieso will ich so oft ins Kino gehen?

Wer profitiert von der Existenz von Telefonbüchern?

Im Ernst: Wieso zur Hölle werden im 21. Jahrhundert immer noch 30 Millionen Telefonbücher (Aktuelle Auflage) gedruckt?

Ich entschied mich, dem ganzen auf die Spur zu gehen und Nachforschungen anzustellen. Dies würde auch mal wieder die perfekte Gelegenheit sein, meinen Trenchcoat, meinen Schlapphut, und mein Fernglas aus der Kommode zu holen und zu prüfen, ob mein Observationswagen noch anspringt. Dann fiel mir wieder ein, dass ich die Karre eine ganze Weile an die Produktionsfirma vom Bang Bus verliehen hatte. Was alles etwas verzögerte. Sie glauben gar nicht was ich darin…ich erspare Ihnen lieber die Einzelheiten. Die Reinigung war auf jeden Fall nicht ganz billig.

Es stellte sich heraus, dass der Profiteur Nummer Eins  selbstverständlich die Telefonbuch-Mafia selbst war und ist. Jeder weiß, dass diese einen Großteil der Mitglieder der geheimen Weltregierung stellt. Sie schrieb sogar anno domini die Amerikanische Unabhängigkeitserkläung und unterrichtet just in der Neuzeit den Russischen Präseidenten Vladimir Putin in der Kunst des Oberkörper-freien Reitens. Und die Haupteinnahmequelle dieser Vereinigung ist und bleibt nun mal das Telefonbuch. Sowie alle Gelben Seiten.

Wem nutzen Telefonbücher noch? Da gäbe es unter anderem noch die Typen, die Telefonbücher einfach zerreißen und glauben, dies wäre eine erstrebenswerte Eigenschaft die es auszubauen gelte. Manche behaupten sogar dies sei eine Art Sport. Die sitzen warscheinlich in der gleichen Sauna wie diejenigen die behaupte, Golf oder Wasserski fiele unter die Kategorie Sport. Die Telefonbuch-Zerreißer jedenfalls sind darauf bedacht, immer das Neueste Material zu zerreißen. Denn wer hantiert bitte gerne mit altem Zeug? Niemand! Oder hätten Sie noch gerne eine Freundin die in den 80ern festhängt und einen Kalahari Busch zwischen den Beinen kultiviert?

Dann gäbe es da noch die Zwerge, Kleinwüchsigen, die Kinder und kleine Frauen. Letztere schwören auf die gelben Wälzer. Schließlich stehen die Gewürze meist ganz oben im Schrank. Da macht sich so ein Büchlein ganz gut, um sich drauf zu stellen. Auch lassen sich Frauen ganz ordentlich damit beschäftigen, wenn man seine Ruhe haben will. Geben Sie doch Ihrer Freundin einfach mal die Aufgabe, eine erfundene Person im Telefonbuch zu suchen. Wie beispielsweise die der “neuen” Frisöse aus der Stadt. Die solle ganz wunderbare Spitzen schneiden. Zumindest  würde dies der Nachbarin vorzüglich stehen, wie sie ihr versichern sollten. Aber verstecken Sie vorher ihr Handy, damit diese tatsächlich das gute alte Telefonbuch zur Hand nehmen muss. Während dessen können Sie sich mit viel Ruhe andere Dinge widmen, wie beispielsweise Fußball gucken, Computer spielen oder der Nachbarin.

Aber sind all dies adequate Argumente für das Fortführen des Telefonbuch-Druckes? Abseits der Tatsache, dass es natürlich völlig altmodisch ist in einem Telefonbuch nach einer Nummer zu suchen, anstatt Google zu bemühen, gewinnt ein Telefonbuch auch keinen Schönheitspreis im Regal wenn es neber Kant, Hegel , Fichte und Schelling die Sammlung schöner Buchrücken optisch verhunzt.

Zudem sind da Umweltgedanken, die einen Menschen an der Notwendigkeit diese Papierkonsums zweifeln lassen. Man denke nur an die Makaken, die immer grössere Teile ihres Regenwaldes hergeben müssen, nur damit die Generation 60+ in Erinnerungen schwelgen kann. Ja, denn auch unsere älteren Mitbürger blättern gerne Sonntags bei Kaffee und Kuchen durch die Seiten und sehen sich mit Genugtuung Nummern von längst verstorbenen Klassenkameraden an: “Ha, den Schorsch hab ich auch überlebt!”

[Dieser Makake hat noch nie etwas von Telefonbüchern gehört; Hat im Gegenzug allerdings schon einige Gerichtsverfahren gewonnen; Dafür wird er bald völlig obdachlos sein]

Wir sollten also der Tatsache ins Auge sehen: Für den modernen Homo Sapiens ist das Telefonbuch nichts weiter als ein Anachronismus.  Überlegen Sie mal: Wie viele Menschen kennen Sie, die überhaupt noch einen Festnetz Anschluss ihr Eigen nennen? Und seien Sie ehrlich zu sich selbst: Wollten Sie diese seltsamen Exzentriker, sofern es sie noch gibt, tatsächlich anrufen wollen? Und wie groß wäre wohl die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der im Telefonbuch steht, tatsächlich ran geht wenn es klingelt? Ich schätze davon sind maximal noch 5% noch am Leben.

Warum man jene veralteten Nummern nicht entfernt wenn eine Revision veröffentlicht wird, werden Sie sich fragen? Ganz einfach: Weil das Telefonbuch dann zu dünn würde. Und man könnte sich nicht mehr drauf stellen um an die oberen Gewürz-Schränke zu kommen. Weil die Einschlag-Härte, wenn man mit dem dünnen Heftchen nach Einbrechern schmeißt, nicht mehr suffizient wäre, um diesen in die Flucht zu schlagen. Weil dieses dünne Heftchen höchstens noch dazu geeignet wäre, Mücken zurück zu ihrem Schöpfer zu schicken oder dazu, seiner/seinem Lebensgefährten den Hintern zu versohlen wenn sie/er zu wenig Salz beim Kochen benutzt hat, oder beim Nachbarn/Nachbarin war.

Meine Empfehlung

Kaufen Sie sich ein iPhone. Leisten Sie sich eine Datenflatrate. Wenn Sie eine Nummer wissen möchten, dann schauen Sie in Ihr Adressbuch. Oder Sie bemühen eine Online Suche. Falls Sie keine Freunde haben, was sehr wahrscheinlich ist, wenn Sie diesen Blog lesen, macht es das Ganze natürlich noch etwas einfacher. Und falls Sie sich aufgrund eines zu geringen Einkommens kein iPhone leisten können, ist Ihnen eh nicht mehr zu helfen –  vielleicht sollten Sie dann tatsächlich beim Telefonbuch bleiben…

Mein Vorschlag generell in dieser Sache wäre jedoch, dass jeder Bundesbürger seine Telefonbücher an die Bundes-Sammelstelle für Terroristische Gefahren-Abwehr übergibt. Diese sammelt gerne alle schweren, unhandlichen und unnützen Bücher, wie etwa eben das Telefonbuch, den Koran, die Bibel, die Thora, Das Kapital von Marx, Mein Kampf von Adolf Hitler, die gedruckte Version der Enzyclopedia Britannica und viele weitere unsinnige Werke, und schüttet jene bei Bedarf zu Haufen zusammen, die uns dann auf Weihnachtsmärkten vor jenen Attentätern schützen, die diese Bücher noch tatsächlich nutzen und konsumieren und uns aus  fehlgeleiteten Motivationen heraus umbringen wollen.

In diesem Sinne…

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *