Ein Plädoyer zur Freien Meinungswut

 Bist Du ein Arschloch?

Wenn Du auch nur eine der folgenden Frage mit Ja beantworten kannst, dann hast Du nicht nur Eines, sondern dann bist Du womöglich auch Eines:

Trägst Du Deinen Polokragen hochgeklappt?
Hörst du deutschen Rap, Popmusik oder Techno – oder alles zusammen?
Glaubst Du, veganes Essen ist der Weg zum Weltfrieden?
Benutzt du das Wort “Stabil” ? (in einem Zusammenhang, der nichts mit statischer Baudynamik zu tun hat?)
Trägst Du Camp David Klamotten?
Rauchst Du heimlich auf der Damentoilette und kommst Dir dabei ziemlich cool vor?
Glaubst Du an das prinzipiell Gute im Menschen?

[** Liste ist KRASS UNVOLLSTÄNDIG]

Die Lösung

Falls Du nun eingesehen hast, dass Du ein Arschloch bist, dann hab ich hier eine Lösung für Dich:

Zieh Dich nackt aus, nimm Deinen erigierten kleinen Fleischhannes in die rechte Hand und fasse mit der linken in einer nahe gelegene Steckdose Deiner Wahl. Das hat zwei Vorteile. Zum einen bist Du tot (hoffentlich). Zum anderen hat derjenige der Dich findet etwas zum Lachen. Könnte natürlich auch sein dass Du nicht tot bist und als Hirnbrei-endender Lauch endest, der fortan vor sich hin vegetiert. Wobei den Unterschied dann keiner mehr feststellen würde. Also im Vergleich zu Jetzt. Denn ein Arschloch bist Du ja schon.

Eine andere sicherere Methode des Ablebens wäre, wenn Du mit einem selbst gezeichnetes Umhänge Bild im Grossformat von Mohammed in eine Moschee (ebenfalls Deiner Wahl) einmaschierst , welches Du mit viel Liebe mit deinen Wachsmalstiften gezeichnet hast und den anwesenden Imam nach einem Autogramm fragst und anschließend in den Raum hinein rufst:”Wem gehören die stinkenden Paar Schuhe dort vor dem Eingang?”

Aufregen macht Freude – Lasset den Hass heraus

Ei ei ei….

Ich weiß, ich reg mich hier schon wieder künstlich auf. Aber es ist so einfach, an die Decke zu gehen, wenn man von Idioten umgeben ist. Gefühlsmäßig sind es heute mehr denn je. Ich glaube früher war es wesentlich einfacher, sich nicht auf zu regen. Ich möchte daher mit diesem Artikel dazu aufrufen, sich mehr Luft im Leben zu verschaffen. Sich wieder mal öffentlich mehr auf zu regen. Im Internet mehr Trollkommentare zu hinterlassen. Einfach auch mal dem Nachbar wieder gepflegt in den Garten scheissen, seine Frau schwängern oder seinen Hund (je nach Pfäferenz). Einfach mal einem Schulkind im Bus die Baseball Kappe klauen und sagen: “Na Kleiner, was willst Du jetzt machen?”

Hitler oder Ghandi? Wer ist Ihr Favourit?

Denken Sie nur an die Zeit Ghandis. Der Kerl war Pazifist. Hat sich vehement gegen Ungerechtigkeit und Gewalt gestellt. Ohne selbst Gewalt anzuwenden, wohlgemerkt. Ohne sich selbst übermäßig zu echauffieren, wie ich das immer tue. Innerlich tat er dies womöglich. Aber er hat es nicht  Kinski-artig artikuliert. Zumindest ist kein entsprechender Bericht oder Youtube Video an die Öffentlichkeit gelangt.

Die große Frage, die sich mir hier stellt, ist daher die Folgende: Hatte er eine derartige große Selbstbeherrschung und war dementsprechend imstande, seine aggressiven Gefühle zu unterdrücken, oder hat er erst gar nicht diesen Rage Level erreicht, weil es damals gar nicht soviel gab, worüber man sich hätte ernstlich aufregen können? Ich glaube eher letzteres.

Damals gab es nämlich (wer nähmlich mit h schreibt ist dämlich) noch kein Reisverschlussverfahren, um mal ein konkretes Beispiel zu bringen. Und selbst wenn es das gegeben hätte – es gab nicht genug Autos, sodass dieses aufgrund Nicht-Verstehens zum Problem hätte werden können. Damals hatten die Leute auch noch nicht so viele Fressalien in der Menge und Qualitäten zur Auswahl wie wir es Heutzutage haben. Die Behinderung eines Veganers mit grotesk selektiver Nahrungsmittelselektionstörung konnte also gar nicht erst entstehen zur damaligen Zeit. Man hat gegessen was da war und war froh, dass man satt wurde.

Dann war da noch die Sache mit den Schwarzen und den Weißen. Das, vorneweg gesagt, war damals völlig normal und gar kein Grund zur Aufregung! Die Leute kannten nur Schwarz Weiß damals. Die Fernseher zu jener Zeit waren größtenteils noch Schwarz Weiß. Zudem sah ein Schwarzer in einem weißen Anzug mitsamt  weißer Handschuhe als Diener einfach schicker aus als ein Weißer Mensch, wodurch erstere selbst redend bevorzugt wurden bei den Bewerbungsverfahren.

Schwarze konnten  ebenfalls aufgrund ihrer meist tieferen, viel cooleren Stimmlage das Wort “Masta” viel besser und authentischer aussprechen, als dies je der weißeste Sprachkünstler hätte tun können. Im Ausgleich  dazu hatten die Schwarzen schon immer die grösseren Pimmel. Sehr fair, wenn Sie mich fragen.

Aus diesem Grunde stellten es viele auch nicht in Frage, wenn es separate Sitzplätze im Bus für Schwarze und Weiße gab. Ghandi (und Abe Lincoln) sahen das damals scheinbar anders – möglicherweise hatten die alle nen kleinen Pimmel? Aber wer weiß das schon?

Ich behaupte jedenfalls, dass Ghandis  Friedenseinstellung, genauso wenig wie seine Person allgemein, keine nennenswerte geschichtliche Rolle gespielt hat. Fakt ist, letztlich hat er mit seinem “Still sein und die Fresse halten”-Prinzip und dem christlichen Grundsatz “Wenn dir einer auf die linke Arschbacke haut, dann zieh auch die rechte Arschbacke auseinander sodass ein Holzdildo reinpasst” nicht wirklich viel erreicht.

Ich wage sogar zu behaupten, dass Ghandi für den Weltfrieden genauso viel oder wenig getan hat wie Hitler. Ja genau – Der nette kleine Mann mit dem Seitenscheitel und dem wohl erzogenen Schäferhund. Der hat sich damals nämlich entschieden, genau die gegenläufige Strategie zu fahren wie Ghandi. Klar, der eine führt die Bestenliste im Bereich Völkerverständigung an, der andere im Bereich des öffentlichen Herumbrüllens und dem Tragen eines lustigen, auf und ab springenden Schnauzers. Aber am Ende, hat sich nach derer beiden  Tod die Welt nicht wesentlich verändert.

Ja selbst nach der Mondlandung hat sich für die Menschheit nichts geändert. Wir sind dadurch weder als Individuen noch als einheitliche, menschliche Rasse  miteinander gewachsen oder haben uns als Gesellschaft grundlegend weiter entwickelt, um nun global zu denken und auf ein einheitliches großes Ziel der gesamten Menschheit hinzuarbeiten wie das in Star Trek First Contact geschehen ist, nachdem die Vulkanier den ersten Warp Flug von Zefram Cochrain entdeckt haben (langer Satz, oder?).

Wenn wir  heute den Ersten Warp-Flug machen würden, und die Vulkanier auf dem Rasen des Weißen Hauses landen würden, würde Bruce Willis auf einer Atomrakete angeritten kommen wie Evil Knevil und alles zur Hölle schicken. So siehts nämlich aus.

Also warum nicht Klartext sprechen? Warum nicht hin und wieder etwas herum brüllen. Warum nicht Feuer mit Feuer bekämpfen und seine Meinung sagen? Und auch wenn es das nicht besser macht, aber etwas Luft ablassen und man ist wieder entspannter. Fragen Sie Kinski – dem hat es immer geholfen!

 

P.S.: Wenn zwischen Deinen Schenkeln kein Lüftchen weht, bist Du zu fett…