Die Wahrheit über DJs, Disco’s, Clubs und ihre Insassen – Türsteher – Teil 4

Das ist der Vierte und letzte Teil der Disco Reihe. Teil 3 findet sich hier:
Die Wahrheit über DJs, Disco’s, Clubs und ihre Insassen – Die Gäste im Club – Teil 3

Teil 4

Die Türsteher

Kommen wir in unserem historischen Vergleich zu den Türstehern.

Wie eingangs erwähnt, gab es in den 80’ern keine Türsteher sondern nur Rausschmeißer. Die griffen  ein, wenn jemand über die Strenge schlug. Die meisten Dispute machten die Disco Gänger unter sich aus. Mit fairen Mitteln versteht sich. Man ging vor die Türe, zog seine Jeansweste aus, krempelte sich das Shirt hoch, und dann spielte man das “Lasst die Fäuste kreisen” Spiel bis sich jemand eine blutige Nase geholt hatte. Der Gewinner kriegte das Mädchen, beide vertrugen sich und tranken ein Bier miteinander.

In der heutigen Zeit, braucht es leider Türsteher. Der Grund ist, es gibt immer mehr Inzest auf der Welt. Das merkt man auf der Autobahn, beim Bäcker und im Club, wo man diesem sogar beiwohnen kann. Und da dieser letztlich ein Abbild der Gesellschaft ist, spiegelt sich dies auch in den Türstehern wieder.

Folgender Fall: Da läuft einer im Club rum. Arme weit abgespreizt als blockiere die Kombination Bizeps/Trizeps und Deltoid den normalen Gang, Brust weit ausgestreckt. Ein Standardtypus wie er jeden Tag im Club zu finden ist. Ein Arschloch. Nun hat es die Natur eingefädelt, dass sich Arschlöcher untereinander normalerweise kennen und sympatisch sind. Nun rempelt Sie dieser Typ an. Zum 4. Mal. In dem Moment, als sie ihm mit eindringlichem Blick Nahe legen, dieses provozierende Verhalten aufzugeben, stürmen drei auf steroid-fressende “Securitys” auf Sie zu und prügeln Sie nach draußen.

Meist beginnt der Spaß für viele jedoch schon an der Eingangstüre. Sie werden nicht rein gelassen weil Sie dem Typen da nicht gefallen, der sich mit  dem Fake Ohrstecker und der Taschenlampe an der Hose vorkommt wie der Erste Secret Service Agent des Präsidenten. Und damit habe ich ein Problem. Denn ich lasse mir nur ungern Dinge von Menschen verbieten, die keine drei geraden Sätze sprechen können. Die nicht wissen wer Schrödinger Katze ist und niemals die Genugtuung hatten, sich etwas durch harte Arbeit zu erarbeiten. Gut, mein Chef fällt zwar auch in die Kategorie, aber das ist was anderes.

Die 98:2 Aufteilung

Ich keinen Hehl daraus, dass ich kein Club Geher bin. Mein Hauptproblem sind nicht die eben  erwähnten Möchtegern Securitys, die nicht mal einen Einstellungstest in einem McDonalds in Datteldorfswalde bestehen würden. Nein, mein Problem ist, dass ich einfach generell nicht verstehe warum Menschen dort hin gehen.

Daher habe ich das ganze eingehend analysiert und bin in meinen Studien auf zwei verschiedene  Kategorien von Menschgestossen, auf die ich nachfolgend eingehen möchte. Diese teilen sich anteilig in etwa 98:2 auf.

Kategorie 1: Mensch die sagen sie gehen in den Club um Musik zu hören und  zu laut aufgedrehter Musik zu tanzen, während der Bass den Körper durchströmt.

Kategorie 2: Menschen die in den Club gehen um zu bumsen oder gebumst zu werden oder auf der Suche nach dem Traumprinz/Prinzessin sind.

Nachfolgend gehe ich auf einige exemplarische Insassen der jeweiligen Kategorie ein. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

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