Wie wir Alle die Welt mit unseren Penissen besser machen könnten!

Menschen sind egoistisch und tendieren dazu, Dinge zu tun, die für sie selbst zwar kurzfristig gut sind, für andere jedoch problematisch sein könnten.

Was können wir beispielsweise schon dagegen tun, wenn jemand in einem Aufzug furzt und aussteigt, während wir gerade erst einsteigen? Oder wenn jemand Sonntags, vor uns beim Bäcker die letzten 10 Brötchen kauft, wohl wissentlich, dass wir auch gerne eines gehabt hätten?

Das Groß aller Menschen würden jene Dinge nur dann nicht mehr tun, wenn sie für sie selbst zum Problem werden könnten. Oder würden Sie sich nach einem Chilli-Gelage mit Onionrings in einem fest steckenden Fahrstuhl selbst vergasen?  Evolutionsbiologisch jedoch gibt es leider keine Strafe für all diejenigen, die sich a-sozial verhalten.

Ich dachte lange über diese Problematik nach und habe kürzlich ein Gedankenexperiment ersonnen, bei dessen Realität alle Probleme dieser Welt passe‘ wären (zumindest die Meisten).  Für den Fall, dass ich eines Tages einmal den Friedensnobelpreis erhalten sollte: Eventuell gebührt dem Alkohol ein Teil des Ruhms. Daher hier die Bitte an das königliche Komitee: Bitte vergessen Sie nicht den Alkohol Co-zu-nominieren!

Die Prämisse

Folgende Idee: Welche Konsequenz hätte es, wenn der Penis jedes Mal kleiner werden würde (permanent versteht sich) sobald wir etwas tun, das dem Gemeinwohl entgegen steht?

Beispiel gefällig? Ein Audi Fahrer schmeißt auf der Autobahn seinen angesifften Zigarettenstummel aus dem Fenster … und schwupps landet uns das Scheißding auf der Windschutzscheibe unserer 80 Tausend Euro Karre. Peng – der Penis wird einen Millimeter kleiner. Dies wird ein in der Intelligenz verminderter Audi Fahrer im Zweifel so lange tun, bis ihn seine Freundin zugunsten eines BMW Fahrers verlässt – dessen Pimmel sicherlich gut 10 cm Länger sein wird und sie immerhin auch mal wieder etwas spüren will.

Biologische Evolution

Aber wie soll das funktionieren? Das ganze Verhalten müsste natürlich in unseren Genen einprogrammiert sein.

Nehmen wir an, wir haben eine Geburts.- und Definitionsphase. Bei der Geburt haben Säuglinge einen Pimmel der so ungefähr 30 cm lang ist. Na gut, werden sie sagen, das sieht bei einem Neugeborenen natürlich etwas seltsam aus, aber letztlich ist alles eine Frage der ästhetischen Gewöhnung. Und da es nicht sinnvoll wäre, wenn der Penis bereits in der Lern.- und Erwachsen-werden-Phase jedes Mal schrumpft (immerhin ist Japan nicht groß genug um das Mehr der Menschen auf zu nehmen), sollte er in dieser Zeit, bis auf wenige Ausnahmen, nicht schrumpfen. Also keine kleiner werdenden Schwengel bis der Mensch 18 Jahre alt ist! Bis 18 darf man sich also Fehler jedweder Art erlauben – ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Ausser, Sie schauen in Saudi Arabien die falsche Frau an – dann wird ihr  Ding direkt auf 0 cm gekürzt. Shit Happens. Aber sie müssen ja auch nicht unbedingt in derartig unchristliche Länder reisen.

Keine Sünden mehr!

Ab der  Lernphase jedoch sollten alle solche Sünden des heranwachsenden Menschen bestraft werden, die religiös nicht tragbar sind und/oder von Gott nicht gern gesehen werden. Onanieren beispielsweise. Dies sollte man ohnehin niemals tun. Nicht als Kind und nicht als Erwachsener. Als Erwachsener wäre eine Ausnahme nur dann erwägenswert, wenn derjenige allein lebt und keine Freundin hat, beispielsweise wenn er dick ist und Pickel hat. Immerhin ist Niemandem gedient, wenn Sexualstraftaten aufgrund unbefriedigter Gelüste von Perversen überhand nehmen. Andererseits wäre auch niemandem geholfen, wenn es gar keine Sexualstraftaten mehr gäbe. Wenn diese ganz verschwinden würden, wäre dies auch nicht qualitäts-steigernd für den Alltag: Immerhin verlöre dann der nächtliche Gang durch einen Park, durch eine dunkle Gasse oder durch  ein Parkhaus sämtliche  Spannung und Überraschung. Kurzum, das Leben wäre trist und langweilig. Es ist also ein schwieriger Grat.

Wo war ich stehen geblieben? Aja genau beim Schütteln der Palme, beim Schwingen des Schlägers. Also die Idee wäre, dass jedes mal, wenn ein Heranwachsender das „Mütze – Glatze“ Spiel spielt, der Penis 1 mm kleiner wird. Getreu dem Motto: „Vorsicht beim Palme schütteln – Sie könnten es bereuen!“

Die perfekte Schaftlänge

Wie lang muss Ihr Luststab denn nun sein, damit sie sorglos durchs Leben kommen? Ich habe einige Wissenschaftler bemüht, die eine Richttabelle entworfen haben, die Sie als Anhaltspunkt verwenden können.

Resultierende Länge Malus Beispiel Status
30 cm
Startlänge bei Geburt
-5 cm ca 50x onanieren Erkundung des eigenen Körpers in der Pupertät
25cm
Resultierende Schwanzlänge mit 18 Jahren
-5 cm – 50x nicht korrekt eingefädelt
– 50x nicht geblinkt beim Spurwechsel
– Motor an der Ampel aufheulen lassen
– Würfel am Rückspiegel
– Böser Blick
Vergehen im Strassenverkehr als impulsiver junger Mann zwischen 18-25 Jahren
20 cm Schwengel mit 25 Jahren
(Das wäre der ideale Zeitpunkt für das erste Mal. Mit einer derartigen Grösse hätte man keine Probleme, der Dame des Herzenz etwas Gutes  zu tun ohne die Gefahr, dass man aufgrund eines zu kleinen Penisses keinerlei Reaktion hervor ruft oder die Entjungferung gar nicht klappen könnte – So wird das erste Mal auf jeden Fall ein Erfolg)
-4 cm 2x Finanzamtprobleme Steuer nicht richtig eingereicht oder Nachzahlung erforderlich
-8 cm Charakterprobleme Beim Kauf eines Audi oder wenn man Ofenrohrendtöpfe an seinen alten beschissenen Golf schraubt um „cooler“ zu sein
 16 cm  Long John mit ca 28 Jahren (8 cm bei Audi Fahrern)

Nach obiger Tabelle hätte man also mit ca 28 Jahren noch ungefähr 16 cm Geschlechtsteillänge für den Rest des Lebens zur Verfügung. Also durchaus noch etwas Luft für kleinere Vergehen im Alltag. Etwa, wenn man sich an der Kasse vordängelt oder die AfD wählt. Oder am Valentinstag die billigen Pralinen vom Aldi kauf anstatt die von Lindt. Das Glied wird sich dann bei den Meisten so um die 13 Zentimeter ein pegeln, wenn man um die 35 Jahre alt ist. Also noch ausreichend gross, um die restliche  sex-aktiven Jahre Spaß zu haben. Ich denke derzeit über einen Sondermalus für Veganer nach und für solche, die sich für etwas Besseres halt weil sie „Fair Trade“ Lebensmittel kaufen –  ist jedoch noch nicht entscheiden.

Die Konsequenz von Mikropenissen

So, aber nun zur Konsequenz der resultierenden Penis-länge. Was, wenn sich derjenige, der sich nicht um Andere schert und auf Autobahnen weiterhin drängelt, sich  nicht um seinen immer kleiner werdenden Schwanz ärgert? Nehmen wir mal wieder den klassischen Audi oder Porsche Fahrer. Die fahren die Autos ohnehin nur, weil sie sowieso bereits viel zu kleine Pimmel haben. Da macht ein Zentimeter mehr oder weniger auch nichts mehr aus. Für derartige Kaliber müssen wir also eine weitere Konsequenz einführen: Der Barcode.

Von Geburt an ein wird ein Barcode auf dem besten Stück eintätowiert. Wann immer man irgendwo bezahlt, muss nun der Schwonzen in ein Loch an der Kasse stecken(Nein, damit hat die Kassiererin nichts zu tun). Dieser wird auf der anderen Stelle angesaugt und dementsprechend glatt gespannt, damit ein Laserscanner den Barcode einlesen kann. Je länger der Barcode, desto grösser der Rabatt beim Tanken oder im Supermarkt.

Böse Zungen würde jetzt sagen dies sei unfair, weil Volvo Fahrer und viele asiatische Kollegen immer den vollen Preis zahlen müssten, aber so ist das nun mal. Das Leben ist eben nicht immer fair – aber dafür bauen Letztere die besseren Fernseher.

Leider wird das ganze wohle lediglich eine Utopie in meinem Kopf bleiben. Schade, aber lasst Euch dennoch gesagt sein: Spendet mehr und onaniert weniger und fühlt Euch alle in meine riesige Eichel wollig warm eingewickelt!

Einen schönen Tag!

P.S.: Kürzlich erhielt ich auf diesen Bericht hin eine Beschwerde von einem männlichen Leser, der sich darüber erigierte, dass bei diesem System nur Männer bestraft würden. Was ist mit den Frauen? Nun, ich habe darüber nachgedacht und er hat natürlich recht.

Bei Frauen gilt von nun an – wenn die schönen Damen Mist bauen, werden die Brüste grösser! Ätsch