Einsamkeit

Alleine – Niemand ist hier
Wenn uns aller Mut verlässt und nur die Stille bleibt,
und sie sich als Einzige der Leere und der Unabwendbarkeit entgegen stellt, dann bleibt nur die Einsamkeit, die zu uns hält
Nur wir und die Echos der Stille an unserer Seite
Stets dann, wir auf die Probe gestellt und nicht weiter wissen, und keine Freunde da sind um uns zu retten,
dann ist Verlass auf sie, die Einsamkeit zu unsrer Rechten
Wenn es niemanden mehr gibt, der schützend seine Hand über uns hält,
uns niemand mehr geleitet oder stützt und wir flüchten wollen in eine andere Welt, um dem Verweilen  zu entfliehen,
dann ermahnt sie uns, nochmal inne zu halten und alles zu bedenken – Allein mit unseren Gedanken
Einzig auf die Einsamkeit ist Verlass in dunklen Tagen,
wenn niemand mehr da ist der versteht, und wir verzagen
Sie reicht uns die Hand und flüstert leise:

„Hier lang, hier geht’s lang.
In meiner Welt spielt sie keine Rolle,
die Zeit und all die ihr verbundenen Sorgen.
Kein Bedauern und keine Ängste gelangen hier an diesen Ort!
Hier ist niemand sonst, außer Dir und mir – alle anderen sind lange fort.
Ich bin die Einsamkeit, die Dich erlöst und uns befreit.
Bleib ruhig hier, solange du dies wünscht.
Ich verstehe Dich, denn ich bin Du.
Und Du bist ich.
Ich bin die Einsamkeit, und wache über Dich“

[UnKNowN]

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