Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Eine Gelegenheit, das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.
Kettensägen und kleine Freuden
Auch dieses Jahre habe ich in losen Abständen meine eigenen Gedanken zu diversen Themen auf meinem Blog veröffentlicht. Ich habe über Dinge geschrieben, die mich erfreuten und über Dinge, die mich ärgerten. Meistens waren dies alltägliche Themen, sowohl im Guten als auch im Schlechten. Schreiben befreit. Und wenn sich einige Wenige daran erfreut haben und sich einige Viele darüber wütend echauffiert haben, bin ich glücklich.
Im Allgemeinen verpacke diese kleinen Freuden meist nicht in blumige Worte. Ich verwende selten Worte wie Geil!, Mega! oder Krass!, weil ich glaube, dass sich jedes Extrem abnutzt je öfter man es gebraucht. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mich nicht über Geschenke oder kleine Gesten gefreut habe, wenn sie mir Zuteil wurden. Es bedeutet aber auch nicht, dass ich mich nicht tiefgründig über Menschen geärgert habe, nur weil ich nicht laut schreiend mit einer Kettensäge durch die Gegend gerannt bin. Wobei ich öfters drüber nachgedacht habe. Letztlich kann man jedoch nur lächeln und winken…man kann sie ja nicht alle töten.
Grund genug dazu, amok-laufend durch die Fußgängerzonen und Büroflure dieser Welt zu sägen, mit Raketenwerfer in der Linken, und Riesenpenetrator in der Rechten, hätte es genug gegeben.
Das Jahr der Tränen
Denn 2016 war ein Jahr der Tränen und der ganz persönlichen Verluste.
Mein treuer Weggefährte CoCo ist gestorben. Er verbrachte fast die Hälfte meines Lebens mit mir, und auch wenn er kein Mensch war, sondern ein Hund, wog sein Verlust schwerer als so vieles andere Dinge, die ich in meinem Leben verloren habe. Ich vermisse Dich heute immer noch mehr denn je mein Freund.
Ein Unbekannter schrieb einst:
„Menschen werden geboren, damit sie lernen, wie man ein gutes Leben führt – voll von Liebe und Mitgefühl für die Lebewesen um sich herum.
Hunde wissen schon, wie man das macht – daher müssen sie nicht so lange bleiben“
Ein weiterer Verlust änderte alles nochmals grundlegend. Mein Vater starb Anfang des Jahres. Er hinterlässt eine Leere, die schwerlich zu füllen ist. Auch wenn ich es noch nicht konnte, schätze ich, dass man mit der Zeit lernt, mit dieser Leere zu leben und weiter zu machen. Aber es ist ein anderes Leben ohne diesen Menschen. Doch ich sehe es tröstend, dass mein Vater für mich und bei mir war , als ich in diese Welt kam, und ich bei ihm und für ihn da war, als er sie eben jene verlies. Aber so ist das manchmal. Es gab unzählige Tage, an denen ich mich gefragt habe, welchen Wert es hat, weiter zu machen. Warum sollte man das Leben weiter führen wie es ist? Doch dann denke ich:
„Wir ehren die Toten, indem wir weiter leben. Wir leben weiter, weil sie es nicht mehr können!“ [Unbekannt]
Ohne Humor geht’s nicht!
Schlimme Dinge geschehen, das ist nun einmal so. Letztlich kann man sie nicht vermeiden. Aber ich denke in der Hauptsache sind Menschen unglücklich, weil sie das Leben zu ernst nehmen. Es mag Leute geben, die meinen ich sei verbittert oder pessimistisch. Ich hingegen versuche, trotz allem was passiert ist, alles mit Humor zu nehmen. Auch bei dem was ich schreibe, versuche ich, die Gegenstände mit einem ironischen Licht zu beleuchten und das Ganze dann mit einer Prise Sarkasmus und Satire zu würzen. Aber genau dort beginnt das Problem. Wenn Menschen schon nicht imstande sind, das Reisverschlußverfahren zu begreifen, wie sollen sie dann Doppeldeutigkeiten oder Satire verstehen? Denn hierfür müsste man um die Ecke denken, selbst wenn hinter jedem Satz nicht in großen roten Lettern die Worte „Achtung Satire!“ und „Keine Panik“ prangern. Doch viele sind zu faul geworden. Aber es ist mir mittlerweile egal. Das ist das, was man im Alter lernt. Wenn man jung ist, versucht man Jedem Pimmelpriester zu gefallen. Wenn man reifer und weiser wird, versucht man heraus zu finden, wer von all jenen die einem im Laufe des Lebens begegnen kein Arschloch ist und die Mühe wert ist.
Daher…Lasst es Euch und Euren Familien gut gehen und nehmt das Leben locker…wir kommen ja doch nicht lebend davon!
Nachfolgend einige Inspirationen in Form von Listen
Leitmotive 2017
- Lächle hin un wieder einen Fremden an – wer weiß in wem ein Freund stecken mag?
- Wie Du mir so ich Dir!
- Wisse wer Du bist -> Erfreue Dich an dem was Du hast -> Erinnere Dich an das was Du erreicht hast
- Tue Dir jeden Tag etwas Gutes – und jemand Anderem
- Nimm alles nicht so ernst
Top 10 der Dinge die mir in 2017 einen literarisch feuchten Penis ins Ohr gesteckt haben (immer und immer wieder)
- Die abgefuckte IT Umzugsfirma, die 20k kassiert hat für zwei alte Hurenböcke die nicht mal ein Serverrack 10m weit schieben können – die gehören mal ordentlich angezündet und nach Strich und Faden mit der RJ45 Kabelpeitsche verprügelt
- Ein Typ von der Arbeit
- Ein Typ auf der Autobahn in einem Audi – Das nächste Mal fahr ich Dir hinterher Du eng auffahrender Pisser und pack Deine Alte und Deine 18 Jährige Tochter in meinen Kofferraum und zeig Ihnen mal wie man richtig „einfädelt“
- Eine Schlampe die sich Bäckereifachverkäuferin nennt und mir immer trockene Marzipanhörnchen verkauft und behauptet, die seien frisch und das muss so sein
- Die blöde Kuh in der anderen Bäckerei die immer DREI versteht wenn ich ZWEI sage – red ich und47utl=?ch oder wie?
Internet Trolle wie Tim K etc etc etc…– Ne ach komm – ihr inzestuösen Affenklötenlecker habt mir dieses Jahr wieder eine Menge Lacher gebracht, ihr seid ok- Menschen die das Reisverschlussverfahren einfach nicht verstehen wollen
- JJ Abrahams – muss ich noch mehr dazu sagen?
- Zurückgezogene Freunde
- Gesamtsituation unzureichend
ToDo’s für 2017
- Zurück auf den Trail
- Sultans of Swing auf Gitarre spielen
- Noch tödlicher werden
- Die Weltherrschaft erringen (wie im letzten Jahr)
- Die Gesamtsituation verbessern und den Weltfrieden sabotieren
Top Serien / Filme
- Narcos
- Stranger Things
- Dein Weg
- Ash vs Evil Dead
- Adventure Time
Filmenttäuschungen
- Into the woods (Buchverfilmung von Bill Bryson)
- Star Trek Beyond (Was hat der Film mit Star Trek zu tun? Er hätte auch „Die zugeschissenen Spacevergewaltiger aus der Milchstrasse mit ihren Laserschwänzen beamen los“ heissen können)
- Immer noch enttäuscht von der schwachen Hobbit-Trilogie, die 2015 endete
Musikstücke des Jahres
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Dire Straits – Sultans of Swing
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ZZ Top – My Head’s down in Mississippi
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Queen – let me live
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Deep Purple – Strange kind of woman
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Dire Straits – Brothers in Arms
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Pink Floyd – Wish you were here
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David Bowie – Major Tom
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Led Zeppelin – Stairway to heaven
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Joe Bonamassa – Just got paid
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Steve Morse – Contact Lost